Treffen mit dem Präsidium am 14.10.2011/ "Quo vadis Phantoms"

Veröffentlicht von Administrator (admin) am Nov 03 2011
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"Am Freitag, den 14. Oktober legten wir unser Karten auf den Tisch!", So könnte man es bezeichnen. Das Präsidium schenkte unseren brandheißen Themen ihre Aufmerksamkeit. Lange war der Termin angekündigt worden, oftmals verschoben weil finanzielle und organisatorische Turbulenzen den Hauptverein immer wieder in seinen Grundmauern erschüttern ließ. Und nicht zuletzt die "abgewandte Insolvenz" und die organisatorische Vollblut- Leistung zur "100 Jahr Feier" machten ein vorzeitiges Gespräch um unsere Lage einfach nicht möglich. Dabei war es für uns selbstverständlich zunächst für derartige Gewaltakte den Weg frei zu machen bzw. dafür denen den Vortritt zu lassen.
Am besagten Datum fanden sich um ca. 18.30 Uhr folgende Personen im Vereinsheim an der Schillerwiese ein: Präsident Anton Zimmermann, 2. Vorstand des Hauptvereins Richard "Hatti" Zimmermann, 3. Vorstand des Hauptvereins Andreas "Anderl" Steger, Leiter der Abteilung "Inline-(Skater-) Hockey" Johannes Gaugler, sowie die Mitglieder der Organisatorischen Führung der Abt. Inline- (Skater-) Hockey Daniel Burkert und Andrea Hiltl.
Der Präsident eröffnete das Gespräch. Folgend bedankte er sich für Gedult die wir für den Termin aufbrachten und gleichzeitig würdigte er aber auch das zusammenkommen aus bekanntem Grund. Folglich forderte er uns auf die Beweggründe nochmals zu formulieren und sprach damit gezielt unseren Abteilungsleiter an.
 
Hannes Gaugler fuhr an, dass die aktuelle Situation in unserer Abteilung als existenzbedrohend empfunden wird. Grüde dafür sind offensichtlich der zunehmende Mitgliederschwund welcher aufgrund Fluktuation, Konkurrenzangeboten anderer Vereine, und das fehlen von Jugendarbeit sowie der fehlende Trainings- bzw. Spielbetrieb stetig Einzug hält.
 
Konkret vermuten wir diesen Einbruch, aus unter Anderem folgenden Gründen:
-- Die Spielsituation am Vereinsheim (Stockbahnen an der Schillerwiese) lässt deutlich zu wünschen übrig. Belag und Bandenkonstrukt birgt viele Verletzungsgefahren, trägt zum starken Verschleiß der Ausrüstungsgegenstände der Spieler bei und ist zudem als offizielle Fläche nach ISHD (www.ishd.de) nicht geeignet. Ein offizieller Spielbetrieb wäre hier niemals möglich. Aus diesem Grund mieten sich die "Phantoms" im Sommer, wie auch Winter in die Donauarena ein um lockeren Hobbybetrieb aufrecht erhalten zu können. Dabei setzt die Abteilung über das Jahr mehrere Tausen € um.
 
-- Aufgrund der vorzufindenden Platzsituation "Unda da Brugg" ist es unseren Mitgliedern schlichtweg nicht zuzumuten dort zu spielen. Gleichzeitig ist es interessierten Jugendlichen nicht möglich die immensen Gebühren der Donauarena begreiflich zu machen.
 
-- Konkurrenzvereine wie der SV Donaustauf (www.donau-crocodiles.de) realisieren seit Jahren Ihr Projekt für den professionellen Spielbetrieb. Zunächst wurde eine Spielfläche (30x15m) geteert, eine offizielle Bandenkonstruktion angebracht. Hierdurch wurde auch die örtliche Jugend aufmerksam und inzwischen wird sie dort auch trainiert. Mittlerweile planen die Funktionäre eine Flächenerweiterung auf 40x20m sowie eine entsprechende Einhausung. Der aktuelle und vielversprechende Stand ist auf deren Homepage einsehbar. Klar ist, dass Vereine mit diesem Potential definitiv auch Spieler aus dem gesamten Stadtgebiet ansprechen. Anmerkung: die 1. Mannschaft der Crocodiles spielt derzeit in der Landesliga Nord, dort wo sich die Phantoms vor ca. 12 Jahren auch schon befanden! ...damals stand der Aufstieg an.
 
-- der TSV Bernhardswald (www.inlineskaterhockey-bernhardswald.de) ist wahrscheinlich das beste Aushängeschild dieser Sportart in unserer Region. Vor mehr als 15 Jahren ließen man sich eine Fläche am Waldstadion machen, die Bande des "alten Eisstadions" wurde dort aufgebaut und fertig war der Beginn einer Erfolgsstory, die in der Umgebung seines Gleichen sucht. Gut, ganz so einfach wars nicht, aber es macht den Anschein als ginge alles von der Hand. Ein sicheres Indiz für professionelle und Vorbildliche Organisationsarbeit. Durch den Ehrgeiz dieses Projekt zum Erfolg zu machen, arbeiten die Protragonisten dort kontinuierlich an der Weiterentwicklung des Vereins. Aktuell (2011) ist man sogar in die 1. Bundesliga der ISHD aufgestiegen. Anmerkung: ...jaaa, auch hier gibt es die dt. Meisterschaft, Champions- League, Nationalmannschaften, etc. und  jaaa,... auch dort werden Eintrittsgelder fällig). Dieser Verein hat natürlich auch erheblichen Mitgliedermagnetismus.
 
-- Fehlende Nähe zum Vereinsheim macht eine klare Identifikation über den Verein für unsere Abteilungsmitglieder undenkbar.
...
Das Präsidium lauschte unseren Ausführungen und notierte fleißig mit.
 

Am Ende der Ausführungen forderte uns der Präsident auf zu formulieren, wie wir uns die Hilfe vom Verein vorstellen. Daraufhin erklärten wir, dass wir mit einer spielbaren und eingebandeten Fläche (40x20m) am Vereinsheim, die Möglichkeit haben, den offiziellen Spielbetrieb aufzunehmen, Jugend aufzubauen, und soetwas wie Vereinsidentifikation auszuprägen. Ferner bräuchten wir unsere Mitglieder nicht mit derart hohen Gebühren für die Miete der Donauarena belasten. Zeitgleich gäbe es die Möglichkeit einen Belag zu suchen, der auch für unsere Stockschützen unter Führung von Reinhold Beck geeignet ist, da diese ja ähnlich unter den Spielbedingungen "Unda da Brugg" leiden.  

Überrascht wurden wir von der Frage des Präsidenten, was wir uns denn wünschen würden, wenn wir könnten. Sein Schmunzeln verriet, dass er das nicht ganz ernst meinte. Dennoch gaben wir Ihm eine Antwort: Eine Spielfläche 40x20m mit richtigen Hockey- Banden. 2 Kontainer die als Umkleiden dienen sollen (Heim/ Gast/ Schiedsrichter), ein Trockenraum für unsere Ausrüstungsgegenstände, ein Technikraum in dem wir Tore, Bälle und Trainingsmaterial lagern können, eine kleine Werkstatt für Wartungsarbeiten an Bande und Belag. Spielerbänke, Ballfangnetze, eine Sprecherkabine mit Anzeigetafel und entsprechende Beschallungsanlage, Flutlicht, ständig mind. 15 Leute die organisatorisch mit "anschieben", 2 große Kühlschränke und ein großer Kohlegrill. ... aber, das ist der Traum, gaben wir nochmals zu verstehen.

Das Präsidium verfolgte unsere Ausführungen mit großem Interesse, was wir deutlich an den Zwischenfragen und Erläuterungswünschen erkennen konnten.

Am Ende des Gesprächs kamen wir zu folgendem Verbleib: Die Inliner holen Angebote für Bodenbelag und Banden ein, behalten aber bitte im Hinterkopf dass der Belag auch für den offiziellen Stockbetrieb freigegeben sein muss. "Stockschützen" werden zu Selbem angehalten! Nach Abgabe dieser Angebote wird sich das Präsidium treffen, um über ein  mögliches Realisierungs- bzw. Finanzierungskonzept zu beraten. Anschließend wird sich das Präsidium erneut  mit und "Hagglern" zu einem Gesprächstermin noch in diesem Jahr einfinden und ggf. Ergebnisse vorlegen.

... da samma mal g`spannt.

Zuletzt geändert am: Nov 07 2011 um 6:09 PM

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